Wir sind Missions-Partner, weil …

… wir dem Handwerk (speziell dem Bäckerberuf) wieder die Wertschätzung geben wollen, die dieses Handwerk verdient hat.

Viele Eltern drängen ihre Kinder auf Akademien, Gymnasien und Universitäten, da nach ihrem Glauben nur Matura und Studium zählen. Dieser Trend führt folglich zu einem Fachkräftemangel, dem es mit aller Kraft entgegenzuwirken gilt. Eine Lehre darf in der heutigen Gesellschaft nicht als minderwertig angesehen werden! Es muss in den Köpfen der Menschen verankert werden, dass ein Lehrberuf eine Möglichkeit ist, richtig groß Karriere zu machen. Folglich muss eine abgeschlossene Meisterprüfung auf die gleiche Ebene wie ein abgeschlossenes Studium gestellt werden. Die Mission stellt das Handwerk wieder in den Vordergrund der Gesellschaft.

Sämtliche Handwerksbetriebe stöhnen über diesen Fachkräftemangel. Ist es noch vergleichsweise einfach, einen Lehrling für einen Zimmereibetrieb oder einen Tischler zu finden, sind Berufe in der Lebensmittelbranche (Metzger, Bäcker …) bei jungen Menschen zur Rarität geworden. Ohne die Wertschätzung innerhalb der Gesellschaft werden es diese Berufe wirklich schwer haben, in der nachkommenden Zeit zu überleben. Wir möchten das Image der „eingestaubten“ Lehrberufe wieder etwas aufpolieren und jungen Menschen diese tollen Tätigkeiten näher bringen. Es liegt in unserer Verantwortung, diese Berufe zu erhalten. Am Rande erwähnt: Sollten die Handwerksberufe in der Lebensmittelbranche sterben, so stirbt auch ein sehr großer Teil an Know-how, Qualität und Lebensfreude.

Wir glauben, dass diese Mission die notwendige Breitenwirkung hat, hier etwas zu bewirken. Jugendliche und deren Eltern müssen richtig über die Möglichkeiten der Lehre informiert werden. Die Gesellschaft muss endlich die Augen öffnen und das Handwerk nicht als minderwertig betrachten.

Unser Ziel ist erreicht, wenn junge Menschen sich ehrlich für die Ausbildung zum Bäckermeister interessieren.

Zahlen und Fakten

Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründungsjahr: 1983
Inhaber: Jakob Itzlinger, Sandra Itzlinger
Standort: Karlmühlweg 9, A-5324 Faistenau
Mitarbeiteranzahl: 20
Branche: Lebensmittel: Biobäckerei
Wirkungsfeld: Raum Salzburg und Umgebung

Die Philosophie

Itzlingers Biobäckerei ist im Raum Salzburg DER Ansprechpartner, wenn es um hochwertige biologische Backwaren geht. Ausnahmslos wird jedes Produkt aus biologischen Rohstoffen von Hand gefertigt. Wir verzichten gänzlich auf Zusätze wie Enzyme, Eiweiß, Weich- oder Haltbarmacher und bewegen uns weit über den geforderten Standards. Die höchstmögliche Qualität ist unser Ziel. Um diese zu erreichen, geben wir unseren Teigen viel Zeit. Zeit, um Geschmack und Nährstoffe voll zu entwickeln. Auf unserer Osttiroler Steinmühle mahlen wir sämtliches Getreide zur Produktion unserer Vollkornbrote jeden Tag selbst. Somit können wir allerhöchste Qualität vom Korn bis hin zum fertigen Produkt garantieren.

Im Verkauf überzeugen wir mit unserem Personal vor allem durch Freundlichkeit, Know-how und Engagement. Durch fachgerechte Beratung und Transparenz werden dem Kunden sämtliche Brot- und Kuchenwünsche erfüllt. Gerne gehen wir auf die individuellen Kundenwünsche ein und geben alles, um den Kunden zufriedenzustellen.

Ebenfalls groß in unserem Unternehmen werden die Themen Nachhaltigkeit und Regionalität geschrieben. Wir versuchen die Rohstoffe aus der Umgebung zu beziehen und die Transportwege so kurz wie möglich zu halten. Überschüssige Backwaren geben wir regelmäßig als Sachspenden an gemeinnützige Vereine (Laube, Flachgauer Tafel, …).

Die Geschäftsbereiche

  • Biologisches Brot und Gebäck (Roggen-, Dinkel-, Weizenbackwaren);
  • biologisches süßes Plundergebäck;
  • biologische Kuchen und Strudel;
  • biologische Snacks: Vitalweckerl (belegte Brötchen) und Pizza.

Geschichte, Meilensteine und Innovationen

Getreide, Mehl und Brot haben eine lange Tradition in der Familie Itzlinger: Seit Generationen ließen Bauern der Region ihr Korn in der idyllisch am Faistenauer Brunnbach gelegenen Karlmühle mahlen. Einen Teil dieses Mehls, den Müllerslohn, konnte der Müller in der eigenen Backstube für den Eigenbedarf und Verkauf zu Brot weiterverarbeiten.

Im Bestreben, möglichst gute Lager- und Transportfähigkeit zu gewährleisten, wurde damals vorwiegend Weißmehl erzeugt. Mit dem dafür notwendigen Verzicht auf Schale und Keimling des Korns nahm man ihm allerdings einen Großteil seiner wertvollen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und die wichtigen Faseranteile.

Als 1983 Jakob Itzlinger die Mühle seines Vaters übernahm, war es sein Anliegen, dem Brot seine ursprüngliche Kraft und Vollwertigkeit durch das ganze Korn wiederzugeben. Die Bio-Bäckerei Itzlinger war geboren. Mit einem kleinen Sortiment an feinstem Biobrot und viel Idealismus wurde das Itzlinger-Brot schnell zu einem Geheimtipp unter Kennern. Heute sind in der Karlmühle 20 Menschen damit beschäftigt, über 60 verschiedene Brot- und Gebäcksorten zu formen und zu backen.

In den letzten Jahren hat sich die Biobäckerei Itzlinger darauf fokussiert, alte Prozesse zu hinterfragen und zu erneuern. Der Kernfokus sollte nicht auf belastende Strukturen gelegt werden, sondern auf das, was wir seit Jahrzehnten perfektioniert haben: ehrliches Brot zu backen.

Folgende Meilensteine können in den letzten Jahren im groben Überblick genannt werden:

2003 Eröffnung „Rochushof – die feine Kost“
2008 Erweiterung „Rochushof“ um einen Wintergarten samt Caféhaus
2013 Umstellung vieler Rezepte auf „vegan“
2015 Rückzug aus dem „Rochushof“
Einführung einer neuen Warenwirtschaft (ERP-System)
2016 Einführung der Registrierkassen
2017 Einführung einer neuen Zeiterfassung

Erweiterung der Bäckerei. Spatenstich: Anfang Juli

Pressekontakt

Itzlingers Biobäckerei GmbH
Herr Jakob Itzlinger
Karlmühlweg 9, 5324 Faistenau

Tel.: +43 (0) 6228 / 2624-0
Fax: +43 (0) 6228 / 2624-20
E-Mail: info@itzlingers.at
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