Wirtschaft erfrischend anders erleben

„Negativ“ statt „positiv“ wird über den wichtigsten gesellschaftlichen Motor geredet und berichtet

Seit 1997 erlebe ich als Wirtschaftstrainer im Zuge meiner Firmentrainings sowie meiner Seminare und Vorträge stets, dass Entscheidungsträger und Mitarbeiter sehr negativ über ihren Beruf, ihre Firma und die Wirtschaft sprechen.

In persönlichen Gesprächen erkundige ich mich dann immer wieder, warum man eigentlich in der Öffentlichkeit und auch offensichtlich in der Firma, die ich gerade betreue, so ein negatives Bild hat, wenn es um die Arbeit / um Kollegen / um den Beruf und somit um die gesamte Wirtschaft geht.

Es kommen meist unzählige Statements, die Sie allesamt selbst kennen. Hier spannt sich der Bogen von: „Wer will schon gerne arbeiten!?“, bis hin zu: „Es wird immer schwieriger, die täglichen Herausforderungen im Job zu meistern, und man bekommt dafür immer weniger bezahlt!“

Ich bin überzeugt, Sie kennen auch solche Aussagen, und ich kann sie als Wirtschaftstrainer sehr schwer nachvollziehen. „Warum ist das so?“, werden Sie sich jetzt fragen. Ganz einfach! Ohne einen Beruf, den man in einer Firma ausübt, ist man auch nicht in der Lage, sich die – oft sehr schönen – Vorstellungen im privaten Leben erfüllen zu können. Ich sage dann zu den Teilnehmern auch gerne Folgendes: „Wir können uns auch den oft so heiß ersehnten ‚Freizeitspaß‘ nicht leisten, wenn wir beruflich nicht positiv mitwirken.“ Ergänzend unterstreiche ich gleich: „Meine lieben Mitarbeiter und auch Entscheidungsträger, ich habe als Wirtschaftstrainer das heutige wirtschaftliche System nicht erfunden. Vielleicht gibt es irgendwann einmal ein anderes Modell, von dem wir letztendlich in der Gesellschaft auch leben können. Nur heute ist das System so, wie es ist. Leistung trifft auf Gegenleistung.“

Was mir besonders in diesem Zusammenhang auffällt, ist, dass viele Menschen in der Freizeit oft vieles ohne Gegenleistung tun! Und das mit enormem Engagement und somit großem Aufwand. Schauen Sie sich nur an, wie viele Menschen ins Fitnesscenter gehen, bei Vereinen aktiv mitwirken, z. B. auch bei der Freiwilligen Feuerwehr, bei der Rettung und somit sogar anderen Menschen, im wahrsten Sinne des Wortes, das Leben retten oder auch sich in Wettkämpfen messen, z.B. im lokalen Fußballclub. Hier müssen die gleichen Personen Vollgas geben. Sie müssen trainieren, damit ihre Mannschaft gewinnt. Sie müssen an Übungen teilnehmen, damit sie im Ernstfall in Sekunden das Richtige tun, wenn sie bei der Freiwilligen Feuerwehr oder Rettung dabei sind.

Sie sehen, die Menschen sind sehr wohl bereit, enorm viel auf sich zu nehmen, auch Leistung zu erbringen, ohne dafür viel Gegenleistung zu erwarten. Warum denken so viele Menschen im Freizeitbereich ganz anders, als sie es in ihrer Firma tun / in ihrem Beruf, wo sie tätig sind?

Auf den Punkt gebracht lautet die sinngemäß häufigste Antwort: „In der Freizeit will ich es und im Beruf muss ich es.“

Die Medien sowie Vertreter und Arbeitnehmer verstärken seit vielen Jahren mittlerweile sehr aggressiv diese negative Einstellung zum Beruf und zur Wirtschaft.

Mit der Mission und meinem Projekt „The First Coachedian® will ich erreichen, dass vor allem die Eltern ein gutes Vorbild für ihre Kinder werden! Denn diese sind nicht nur unsere Zukunft, sondern wir dürfen auch ihre Zukunft nicht verbauen.

Ein ständiges Gegeneinander, auch gegen die vielen Unternehmer, die täglich hart daran arbeiten, ihre kleinen und mittleren Betriebe auf Erfolgskurs zu halten, muss gestoppt werden.

Auf der einen Seite verlangen Spitzen-Politiker, lokale Politiker, überregionale sowie lokale Medien und alle anderen öffentlichen Meinungsbildner, dass Jobs geschaffen werden und somit die Arbeitslosigkeit eingedämmt wird.

Auf der anderen Seite werden jene, die Jobs schaffen, sehr oft als „die Bösen“ hingestellt. Da wird häufig ein Bild des Unternehmers gezeichnet, dass er im Geld schwimmt und der arme Mitarbeiter von ihm ausgesaugt wird. Dies trifft auf das wichtigste Rückgrat der Gesellschaft, die weit über 90 % der kleinen Mittelbetriebe, mehrheitlich nicht zu! Es gibt natürlich wie überall in der Gesellschaft schwarze Schafe. Doch ich als Wirtschaftstrainer, der seit 1997 Jahr für Jahr erstklassige Backstage-Blicke in 138 Branchen genießt, kann hier zu 100 % eines bestätigen: Die meisten Unternehmer und ihre Führungskräfte sind bestrebt, ihr Bestes zu geben – und das nicht nur für ihre Kunden, sondern auch für ihre Mitarbeiter. Sie forcieren im Rahmen ihrer Möglichkeiten zusätzliche soziale Leistungen und sind stets bestrebt, sich dafür einzusetzen, dass ein harmonisches Betriebsklima besteht.

Sehr häufig wird von den Medien und den öffentlichen Meinungsbildnern, die ich vorher genannt habe, verschwiegen, dass durch die ausgerufene Gratis-Mentalität und das beinharte gegenseitige Ausspielen, wenn Unternehmer Angebote legen, letztendlich auch der Mitarbeiter auf der Strecke bleibt. Was eigentlich logisch ist, wird von vielen in der Gesellschaft ignoriert: Was man vorne nicht einnimmt, kann man hinten als Unternehmer auch nicht unter anderem an die Mitarbeiter verteilen.

Mit dem Projekt „The First Coachedian®und den Missions-Partnern, die allesamt Vorzeigebetriebe in den unterschiedlichsten Firmengrößen sind, werden wir uns ab sofort dafür einsetzen, dass die Wirtschaft nachhaltig erfrischend anders wahrgenommen wird, d. h. so, wie sie wirklich ist, und dass damit ein unnötiges und somit wohlstandsgefährdendes Gegeneinander vermieden wird.

 

Menü schließen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen