Die Zukunft für unsere Kinder positiv gestalten!

Die Zukunft für unsere Kinder positiv gestalten!

Liebe Eltern, im letzten Artikel habe ich Ihnen anhand des Experiments an der Stanford University aufgezeigt, wie entscheidend es ist, dass wir in uns selbst das Positive entfachen und täglich aufs Neue in unserem Umfeld privat und beruflich forcieren.

 

Ihre Vorbildfunktion

Heute möchte ich an den letzten Artikel anschließen. Ich möchte Sie dahingehend animieren, dass Sie die Zukunft Ihrer Kinder bewusst positiv gestalten! In vielen Bereichen werden Sie das sicher hervorragend tun. Mir geht es heute wieder um Ihre Vorbildfunktion rund um die Themen: Wirtschaft, Arbeit und Beruf.

Ich bin überzeugt, Sie wollen, dass Ihr Kind viele positive und schöne Stunden erleben kann. Das private Leben können wir aber nur mit vielen schönen Stunden anreichern, wenn wir auch beruflich erfolgreich sind. Ein guter Job – wie man im Volksmund sagt – ist Grundvoraussetzung für ein schönes, attraktives, privates Leben. Ich bin überzeugt, Sie wollen Ihrem Kind hier nicht im Weg stehen. Ich bin überzeugt, Sie wollen die Zukunft Ihres Kindes nicht gefährden, indem Sie ein schlechtes Vorbild sind.

Leider passiert vielen Eltern aber genau das sehr häufig. Gehören Sie auch zu jenen Eltern, die gerne über den Beruf jammern? Oder über die Wirtschaft generell, ihren Verdienst, das vielleicht negative Zusammenarbeiten mit den Kollegen, über einen Chef, der nicht ihrem Bild entspricht uvm? Einmal ehrlich: Wenn Sie ein weißes Blatt Papier zur Hand nehmen und Ihre Jammertäler, die Sie täglich aufs Neue forcieren, analysieren. Was würde dabei herauskommen? Ich garantiere Ihnen, weil ich es seit über 20 Jahren mit Teilnehmern im Zuge meiner Firmentrainings und Seminare mache, dass man sehr schnell drauf kommt: Vieles ist weit überzogen. Wir klagen oft nur des Jammerns wegen und betrachten und kommunizieren Situationen negativ

 

Der Berufsstart Ihres Kindes

Ihr Kind wird in den Beruf starten. Ob das nun bei Ihnen schon passiert ist, Sie kurz davor stehen oder schon einige Zeit her ist, wissen Sie als Mutter oder Vater ganz genau: „Beim Start in die Wirtschaft geht es um die Zukunft Ihres Kindes.“ Nicht viele Momente in unserem Leben beeinflussen unseren Lebensverlauf so stark, wie dieser Moment. Ab diesem Zeitpunkt entscheidet unser Verhalten im Beruf, wie unser Leben auch privat verlaufen wird.

  • Gehören wir zu den Gestaltern, zu den Kreativen, zu den engagierten Menschen, die sich täglich für das Team einsetzen?
  • Forcieren wir genau das Gegenteil?
  • Machen wir uns und unseren Kollegen das Leben schwer?
  • Beklagen wir uns gerne bei Freunden, am Stammtisch, beim Sport, beim Fortgehen, im Verein über die negativen Seiten der Wirtschaft?
  • Beziehen wir keine Position und beschweren uns dann, dass alles mittelmäßig verläuft? Auch in unserem privaten Leben?

 

Sie beeinflussen Ihr Kind enorm!

Meine lieben Eltern, Sie entscheiden über Ihr Leben und beeinflussen jenes Ihrer Kinder markant. Natürlich wird nicht immer alles zur vollsten Zufriedenheit laufen. Klar werden gewisse Wünsche und Ziele nicht ganz so erreicht, wie man es sich gerne vorstellt. Einiges von unseren kühnsten Träumen können wir vielleicht nie verwirklichen.

 

Ihre Bilanz

Wenn Sie sich aber mit einem weißen Blatt Papier einmal hinsetzen und ehrlich Bilanz ziehen, wie sieht dann Ihre bisherige Bilanz in Ihrem Leben – von gestern und heute – aus? Das Gestern und Heute können Sie nicht mehr beeinflussen. Beeinflussen können wir ausnahmslos das Morgen. Was Sie vor einer Stunde gesagt haben, was Sie getan haben, wie Sie dachten, wie Sie sich gaben, ist längst Vergangenheit. Sie können es auch nicht mehr ungeschehen machen.

Das kennen Sie sich auch gut von einem Streit mit Ihrem Liebsten. Sie wollen grundsätzlich Ihrem Partner nur Gutes. Trotzdem, auch wenn man sich nachher selbst darüber ärgert, passiert es einem doch immer wieder einmal, dass man seinen Partner, den man schätzt und liebt, mit sehr unschönen Worten bewusst verletzt.

Sie wissen: Passiert das zu oft, kann daran auch eine Partnerschaft zerbrechen. Passiert es andauernd, ist der Bruch vorprogrammiert.

 

Entfachen Sie Begeisterung!

Wie wollen Sie die Begeisterung in Ihrem Kind entfachen, wenn Sie selbst eher geneigt sind, die Bitterkeit vorzuleben? Schauen Sie sich einmal in Ihrem Umfeld um. Geht es uns so schlecht, wie wir gerne in Dialogen mit Freunden, Bekannten oder auch fremden Menschen behaupten?

Ich erlebe immer wieder, dass es vielen Menschen – jung bis alt – sehr gut geht. Ich sehe Menschen, die Ausflugsboote besteigen, auf einem See fahren, dann zurückkommen, gemütlich noch essen gehen und wieder voller Freude nach Hause fahren. Shoppen gehen also heutzutage ein Einkaufserlebnis mit Rahmenprogramm. Ich sehe junge Menschen, die tolle Autos fahren, die die neuesten Handys besitzen und die angesagtesten Designer-Klamotten oder zumindest moderne Qualitätskleidung tragen.

Liebe Eltern, ich könnte die Liste noch um einiges verlängern. Sie wissen längst, was ich meine. Vieles worüber wir jammern ist unnötig und ich würde sogar sagen unangebracht.

Selbstverständlich ist mir klar, dass es nicht allen Menschen so gut geht. Jeden einzelnen Menschen, den man helfen kann, sollte man helfen. Auch Hilfe zur Selbsthilfe gehört hier forciert. Leider – ob wir das wahrhaben wollen oder nicht – wird es in jedem System und somit in jeder Gesellschaft wie auch in der Natur bei den Tieren, Verlierer geben. Selbst das gerechteste System wird immer wieder auch Lücken haben, wo manche durchfallen.

Leider steht diese kleinere Gruppe in unseren täglichen Diskussionen und selbstverständlich auch in den Medien, die diese negative Welle gerne forcieren, viel zu stark im Mittelpunkt. Wenn man hört, dass es in einem Land mit 8 bis 9 Millionen Einwohnern zB 500.000 schlecht geht, manche an der Armutsgrenze leben, ist das auf alle Fälle schmerzhaft und sehr traurig. Alles was man hier als Gemeinschaft tun kann, um dies zu beheben, sollte schnellstmöglich angegangen werden.

Liebe Eltern und vor allem auch liebe Journalisten, Herausgeber und sonstige Entscheidungsträger in den Medien: Sollten wir nicht auch einmal darüber nachdenken, warum wir da nicht über die 7 bzw. 8 Millionen Menschen schreiben, denen es gut, sehr gut bis prächtig und ausgezeichnet geht. Warum liebe Medienvertreter, liebe Eltern forcieren wir so gerne das Negative, obwohl doch das Positive mehrheitlich überwiegt?

Die Zukunft Ihrer Kinder ist Ihnen mit Sicherheit wichtig. Setzen Sie ab heute mit mir ein Zeichen und verändern wir in Österreich und Deutschland die Gesellschaft, indem wir mehrheitlich das Positive forcieren und somit den echten Zustand der Gesellschaft, so wie er täglich ist, richtig abbilden.

 

Bildnachweis:  © drubigphoto / Fotolia

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