Die Vergangenheit zeigt uns nicht die Zukunft!

Die Vergangenheit zeigt uns nicht die Zukunft!

Missions-Ziele – Die Herausforderungen von Eltern und ihren Kindern

Wenn Sie sich bereits unsere 10 Missions-Ziele angesehen haben, bin ich mir sicher, Sie haben bei jedem einzelnen Ziel viele Gründe herausgelesen, die dazu geführt haben, dass wir die Mission „Our Kids – Our Future“ ins Leben gerufen haben. Die Gründe, die uns dazu bewegt haben diese Mission in den Mittelpunkt zu rücken sind die wichtigsten Herausforderungen, vor denen die Eltern und ihre Kinder stehen. Ich könnte zusammengefasst auch sagen: Vor dem die Gesellschaft steht. Mir persönlich gefällt die Betonung „Eltern und ihre Kinder“ deshalb besser, weil wir als Mutter oder Vater und auch alle Single die Verantwortung dafür haben, dass unsere Kinder in einer „Wohlfühl-Gesellschaft“ aufwachsen und leben können.

Ich weiß, dass auch heute noch in vielen Teilen der Welt viele Eltern und ihre Kinder oft unter katastrophalen Lebensumständen leben müssen. Ich bin kein Politiker und gehöre auch nicht zu den großen Meinungsbildnern und Mächtigen dieser Welt, die hier gesellschaftliche Weichenstellungen durchführen können, damit es auch in diesen Ländern zu spürbaren Verbesserungen kommt. Es ist auch sehr schwierig über die Entwicklung der gesamten Welt zu sprechen. Denn selbst namhafte Experten, die sich mit dieser Materie täglich intensiv beschäftigen, erklären uns, dass ein Mensch nie alles zusammenhängend erfassen kann. Deshalb konzentrieren wir uns mit unserer Mission auf Österreich und Deutschland. Denn das sind jene beiden Länder, in denen ich seit über 20 Jahren Wirtschaftstrainer bin und daher tiefgehende „Backstage-Blicke“ in Firmen erfahre und ungeschminkt erkenne, wie sich Menschen in der Praxis täglich Herausforderungen stellen.

 

Die Vergangenheit zeigt uns nicht die Zukunft

Zum Thema Zukunft glauben nach wie vor viele Menschen, dass die Vergangenheit uns die Zukunft zeigt. Dies ist ein großer Irrtum! Natürlich entwickeln wir uns stetig fort und somit ist auch die unmittelbare Vergangenheit Teil des Heute und des Morgen. Dennoch und das ist der Haken: Zahlreiche Menschen wollen immer wieder auf die Rezepte von FRÜHER zurückgreifen, obwohl sie oft schon merken, dass sie nicht mehr funktionieren. Diese – damit sind auch Führungskräfte und Chefs gemeint – verweigern sich oft beharrlich der Erkenntnis, dass gewisse Abläufe und Vorgehensweisen – die vor 5, 10 oder 20 Jahren wunderbar funktioniert haben, nachlassen oder nicht mehr die gewünschte Wirkungen haben. Das bedeutet, sie wissen ganz genau: So wie bisher, wird es heute und schon gar nicht mehr morgen funktionieren.

 

Neue Lösungen zulassen

Diese offensichtliche Erkenntnis wird jedoch durch die eigenen Gefühle sehr häufig blockiert. Es ist nicht so, dass die Chefs, Führungskräfte und Mitarbeiter nicht wüssten, wie man es besser oder anders machen kann. Sehr häufig sind die Lösungen längst vorhanden. Selbst wenn die Lösungen noch fehlen, ist es für sie ein Leichtes, im Team Lösungen zu erarbeiten. Klar gibt es  darunter auch Experimente. Nicht immer trifft man gleich mit den ersten Lösungsvarianten ins Schwarze. Doch nach einiger Zeit hätte man im Team mit Sicherheit die richtigen Antworten auf aktuelle Herausforderungen und Veränderungen, die sich heute blitzartig durch den so häufig zitierten temporeichen Wandel einstellen.

Alle Zutaten stehen bereit und man müsste nur im Team mit der Zusammenstellung des richtigen und wohlschmeckenden Menüs beginnen.

 

Blockieren Sie nicht die Chancen Ihrer Zukunft

Wie sagen dann bestimmte Teilnehmer so gerne: „So weit, so gut Herr Panhölzl, doch das ist Theorie.“ Nein liebe Leser, das ist keine Theorie. Wir sind nur zu faul / zu bequem und haben oft Angst auf das Glatteis zu gehen. Ja, denn das Verändern von zB bestehenden Abläufen bedeutet Neuland zu betreten. Das ist der häufigste Grund, warum wir ganz bewusst die Chancen der Zukunft blockieren.

Sie können sich vorstellen, dass ich als Wirtschaftstrainer oft fassungslos bin, wie Menschen ihre eigene Zukunft und deren Entwicklung gefährden, obwohl sie genau wissen, wie sie es besser machen könnten.

Wir, die heute in der Wirtschaft tätig sind, sind letztendlich der Motor unserer „Wohlstands-Gesellschaft“. Das können Sie jeden Tag in den Medien lesen und in vielen Berichten hören. Wenn ich das Thema so anspreche, widerspricht mir kaum einer. Denn alle vom Arbeiter über den Angestellten bis zum Top-Manager wissen: Das stimmt!

 

Stellen wir heute die Weichen für die Zukunft unserer Kinder

Bei unserer Mission geht es in erster Linie um unsere Kinder. Doch wollen wir unsere Kinder optimal auf die Zukunft vorbereiten, gehört auch eines dazu: „Die Weichen heute so zu stellen, dass unsere Kinder eine bestmögliche Ausgangsposition vorfinden.“

Genau das meine lieben Mütter und Väter, liebe Entscheidungsträger, liebe Meinungsbildner, liebe Personen, die in der Öffentlichkeit tätig sind, muss unser größtes Anliegen sein. Heute die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Viel zu oft erlebe ich – das kennen auch Sie, wenn Sie auf die aktuellen Meldungen in der Presse blicken – diskutieren wir über die Symptome, über Hürden, über Probleme, über Herausforderungen uvm und das war es dann. Man nimmt sich viel Zeit, das aufzuzählen was nicht funktioniert! Kaum nutzen wir die notwendige Zeit für Lösungen.

Sie könnten jetzt meinen: „Das klingt schon ein wenig überzeichnend“. Und Sie haben Recht damit. Ich will Sie wach rütteln. Ich will mit unserer Mission nicht nur ein Zeichen setzen, ich will dass das Zeichen wie ein Ruck durch die Gesellschaft geht und somit nachhaltig wirkt. Natürlich weiß ich, dass es Lösungsansätze gibt und auch Lösungen, die umgesetzt werden. Ich weiß auch, dass wir in Österreich in einem sehr erfolgreichen Land leben und dies ist unter anderem den vielen Unternehmern mit ihren tollen Mitarbeitern zu verdanken. Diese Personen sind dann wieder die Mütter und Väter, die als Vorbild für unsere Kinder die positive Zukunft gestalten.

Bei dieser wunderschönen Aufzählung übersehen wir jedoch, dass viele unserer heutigen Privilegien der Verdienst der Pioniere nach dem Zweiten Weltkrieg sind. Sie haben das Land aufgebaut. Sie haben angepackt. Sie haben den Grundstein für den heutigen Wohlstand gelegt. Natürlich haben wir uns stetig weiter entwickelt und auf das gute Fundament der Pioniere unsere Erfolgsstory weiter ausgebaut. Doch in den letzten Jahren überwiegt das gegenseitige negative Reden. Manche freuen sich richtig das Negative herbeizureden und beklagen sich über alles. Da werden hoch sensible Themen wie die Flüchtlings-Herausforderung so vermischt, dass bald keiner mehr den Durchblick hat und die Mehrheit mittlerweile alles nur mehr negativ sieht.

 

Wer schreibt die Zukunft?

Da sprechen selbst Experten von einen Zukunftsszenario, wo Roboter uns gar nicht mehr benötigen, weil sie durch die künstliche Intelligenz selbst alles machen können. Wie so oft scheint hier die Filmwelt wieder einmal ins Schwarze getroffen zu haben. In der „Terminator-Film-Reihe“, die unseren Österreicher Arnold Schwarzenegger zum Superstar gemacht hat, wird genau dieses Szenario in all seinen negativen Facetten präsentiert. Da sprechen tatsächlich Experten davon, dass offensichtlich heute schon Multimilliardäre mit ihren Firmen an der künstlichen Intelligenz so weit arbeiten, dass Roboter von morgen uns Menschen nicht einmal mehr als Verbraucher benötigen. Ich war mir immer sicher, dass man trotz aller Automatisierungen im wirtschaftlichen Spiel den Menschen nie vergessen kann. Ich war immer der Meinung, man kann nie auf den Menschen verzichten. Was nützt es den Top-Produzenten, wenn niemand mehr Geld hat, die Ware zu bezahlen. Offensichtlich ist dies laut Experten, die sich intensiv mit diesem Thema auch wissenschaftlich beschäftigt, ein Irrtum.

Ein weiterer bekannter Film ist „I, Robot“ mit Will Smith in der Hauptrolle. Dieser ist zwar gut ausgegangen, aber er regt zum Nachdenken an.

Ist das die Zukunft, in der wir leben wollen? Es ist glaube ich an der Zeit, dass wir aufwachen und solchen verrückten Ideen eine Absage erteilen. Die Vergangenheit, wo wir noch mit der Wählscheibe am Telefon eine Verbindung hergestellt haben, ist längst vorbei. Sie wurde durch hoch moderne Smartphones abgelöst. Klar ist die Entwicklung in vielen Bereichen positiv und hat vielen Menschen enorme Vorteile und vor allem Lebensqualität sowie Spaß am Leben gebracht.

Es ist daher an der Zeit, dass sich die Eltern sowie alle Entscheidungsträger dafür einsetzen, dass sich unsere Kinder intensiv mit dem Morgen auseinander setzen und sich nicht nur an den alten Erzählungen aus der Vergangenheit, die sie täglich von Eltern und Entscheidungsträger hören, orientieren.

Natürlich wird es immer wieder Werte und auch Abläufe geben, die nicht nur in der Vergangenheit Gültigkeit haben, sondern heute aktueller denn je sind. Diese Werte, diese Abläufe, diese Erkenntnisse, diese Weisheiten und wie immer wir sie nennen wollen zu übernehmen, ist selbstverständlich sinnvoll und begrüßenswert. Das Wichtigste wird jedoch sein, diese ohnehin bekannten Erkenntnisse immerwährend dahingehend zu überprüfen, ob sie auch morgen noch wirksam sind. Kommt man zum Entschluss, dass dem nicht so ist, geht es darum, die Zukunft „menschlich“ zu gestalten.

Wir Menschen an der Basis – nicht in den milliardenschweren Entscheidungslinien, die unsere Gesellschaft am stärksten beeinflussen – müssen eindeutig ein Zeichen setzen: Wir sind offen für jegliche Entwicklung in der Zukunft, die unsere Wohlfühl-Gesellschaft absichert und verbessert. Gleichzeitig sind wir gegen jegliche Entwicklung, die die Zukunft unserer Kinder und unsere eigene gefährdet, weil es einigen wenigen auf dieser Welt gefällt, dass wir im aktuell gesellschaftlichen System bedeutungslos werden.

 

Bildnachweis:  © Thomas Reimer / Fotolia

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